das ist echt.

echt. Remscheid ist ein Zusammenschluss von Remscheider Bürgerinnen und Bürger. Als Wählergruppe sind wir unabhängig von Parteien und vertreten eine parteiunabhängige, sachorientierte und bürgernahe Kommunalpolitik.

Es sind die Bürgerinnen und Bürger die das gesellschaftliche Leben in unserer Stadt gestalten, und das muss sich auch in der politischen Wirklichkeit und Gestaltung unserer Stadt widerspiegeln.

Dafür braucht es neue Impulse, und jeder ist eingeladen diesen Schritt mit uns gemeinsam zu gehen! Wir bieten, wie auch die anderen politischen Gruppierungen oder Parteien, eine Plattform, in der sich interessierte Mitbürger engagieren können, soweit sie die Zielsetzung dieser unabhängigen Wählergruppe akzeptieren und unterstützen wollen.

Es ist uns ein Anliegen die Präsenz von jungen Erwachsenen im Rat der Stadt und in den städtischen Gremien zu fördern. Deshalb werden wir die Rahmenbedingungen schaffen, um Frauen und Männer mit familiären Verpflichtungen ein politisches Engagement in unserer Wählergruppe zu ermöglichen!

Unsere Kandidaten*innen werden nach und nach vervollständigt.

Eija Tirkkonen,
Architektin

“Mein Name ist Eija Tirkkonen. Ich bin finnische Staatsbürgerin, lebe seit 40 Jahren in Deutschland und seit 2002 in Remscheid. Ich bin verheiratet und habe eine erwachsene Tochter. Beruflich betreibe ich mein Architekturbüro. In meiner Freizeit genieße ich die Natur, lese leidenschaftlich gerne Krimis und besuche Kunstgalerien, Theater und Konzerte.

Ich kandidiere für Honsberg und Blumental, weil die Stadtteile eine baulich gewachsene Quartiersstruktur aufweisen, wo das Zusammenleben ohne städtische Anonymität erlebbar werden kann. Für gelungene Integration stellt die Stadtplanung die Grundlage dar. Ein zu hoher Anteil an ethnischen Minderheiten führt zur Polarisierung und Stigmatisierung von betroffenen Stadtteilen. Dem gilt entgegenzuwirken. Integration ist unzerrtrennlich mit Bildung verbunden. Ein sprachlicher Rückstand am Anfang der Schule legt allzu viele vermeidbare Steine auf den Bildungsweg und führt zu einer Bewertung, die der tatsächlichen Begabung nicht gerecht wird. Der Grundstein zur Chancengerechtigkeit liegt daher schon im Kindergarten. Eine bedarfsgerechte Förderung, vor allem Sprachförderung, ist unabdingbar. Damit Kinder aus bildungsfernen Schichten die gleichen Chancen haben wie Kinder aus Akademikerfamilien, muss die Qualität der Fördermaßnahmen sichergestellt werden. Das Gießkannenprinzip der Zuteilung von Fördermaßnahmen wird den Bildungsstätten in sozial benachteiligten Stadtteilen nicht gerecht. Ein Fehlstart bei der Einschulung ist kaum wieder einzuholen. Bildungsfern bleibt von Generation zu Generation bildungsfern. Dies wollen wir, echt.Remscheid, ändern. Ich bitte um Unterstützung mit Ihrer Stimme.”

Ich kandidiere für den Stimmbezirk Honsberg / Blumental.

Hannelore Michalik, 66

“Mein Name ist Hannelore Michalik, ich bin 66 Jahre jung und mittlerweile im Ruhestand. Seit 13 Jahren arbeite ich in der Altenpflege und bin noch immer gerne einige Tage im Einsatz. Das Wohl der älteren Menschen liegt mir sehr am Herzen, da viele im fortgeschrittenen Alter sehr einsam sind. Deshalb wünsche ich mir für Remscheid mehr Begegnungsstätten für Senioren und ebenso altersgerechte Wohngemeinschaften so wie es in vielen anderen Städten und im benachbarten Ausland schon üblich ist.”

Ich kandidiere für den Stimmbezirk Jägerwald / Diepmannsbach und die Bezirksvertretung Lennep.

Melina Hill, 26
Hebamme

“Familie und Beruf zu vereinbaren ist auch in der heutigen Zeit für viele Frauen eine Herausforderung, die durch vorgegebene Strukturen oft kaum zu meistern ist.
Fehlende Betreuungsplätze und ungerechte Staffelungen der Betreuungsbeiträge tragen nicht dazu bei, dass Mütter auf eigenen Beinen stehen und unabhängig seien können.

Bereits in der Schwangerschaft fehlen Hilfen und Unterstützung um werdenden Familien einen guten und informierten Start zu geben. Die Chance auf Aufklärung, Unterstützung und ein gutes Netzwerk sollte jeder jungen Mutter geboten werden.”

Ich kandidiere für den Stimmbezirk Lennep-Zentrum und die Bezirksvertretung Lennep.

Melanie Stamm, 29
Personalreferentin

“Der demografische Wandel ist deutlich spürbar: die Gesellschaft wird immer älter und auf dem deutschen Arbeitsmarkt mangelt es an Fachkräften. Auf der anderen Seite mangelt es an Möglichkeiten zur Berufsorientierung für junge Menschen. Hier ist ein deutliches Defizit zu erkennen: Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden nur unzureichend Berufperspektiven aufgezeigt und erhalten kaum Chancen, praxisnahe Einblicke in die Berufswelt zu erhalten. In den Lehrplänen sind zwar teilweise Maßnahmen vorgesehen, jedoch orientieren sich diese häufig nicht an den spezifischen Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen.

Es ist wichtig, einen Beitrag zum Bildungsauftrag zu leisten und neue Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen, um die berufliche Zukunft zu gestalten sowie die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kontinuierlich in diesem Prozess zu begleiten und beratend zu unterstützen.”

Ich kandidiere für den Stimmbezirk Hackenberg und die Bezirksvertretung Lennep.

Dzigbodi Sefouh, 

Als Betroffene und aus eigener Erfahrung weiß ich welche alltägliche Hürden Menschen mit Handicap zu meistern haben. Deshalb setze ich mich dafür ein, Menschen unabhängig von ihrer körperlichen, seelischen oder sozialen Situation die vollständige und gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen zu ermöglichen.

Ich kandidiere für den Stimmbezirk Kranen / Westen und die Bezirksvertretung Lüttringhausen.

Thomas Sellner, 40
Diakon/ Medizinischer Fachangestellter

Meine Name ist Thomas Sellner, ich bin 40 Jahre alt, Diakon und als medizinischer Fachangestellter tätig. Ich gehöre zu den Mitgründern von echt. Remscheid und kandidiere erstmalig im Wahlbezirk Klausen West. Ehrenamtlich bin ich bei den Johannitern tätig.

In meiner Familie gehört es dazu, dass man sich engagiert, politisch bildet und auch Partei ergreift. Kritik üben ist einfach und kann jeder. Gerade auf kommunaler Ebene kann man etwas bewegen, vorausgesetzt man will auch etwas bewegen. Der Bau einer Straße oder die Ausstattung einer Schule vor Ort wird nicht im Bundestag entschieden. Vieles was eine Bundespartei an Richtung vorgibt, lässt sich auf kommunaler Ebene nicht 1:1 umsetzen. Deshalb habe ich mich für echt.Remscheid entschieden. Ich habe einige Berufs- und Lebensjahre in Lüttringhausen verbracht. Neun Jahre lang habe ich als Angestellter im Tannenhof gearbeitet, und war danach zwei Jahre bei der BAF in Klausen beschäftigt. Ob Kreisverkehr, Heimatbühne, der Umzug der Stadtteilbücherei, ein Stadtteilcafé oder die Belebung des Leerstandes; es gibt viele Dinge die in Lüttringhausen auf der ToDo Liste auch der anderen Parteien stehen. Klausen ist geprägt durch seine multikulturellen Strukturen. Durch meine Tätigkeit bei der BAF weiss ich, wie wichtig eine kommunale Integrationspolitik ist. Integrationspolitik im Sinne der Gestaltung einer ganzheitlichen Stadtentwicklung, sowohl im baulichen als auch im sozialen Bereich; unter Einbezug und im Interesse aller Bevölkerungsgruppen. Dafür werde ich mich in meinem Wahlbezirk stark machen.

Ich kandidiere für den Stimmbezirk Klausen-West und die Bezirksvertretung Lüttringhausen.

Sebastian Hill,
Schulausschuss sachkundiger Einwohner

 

Bettina Stamm,
Hauptausschuss für nachhaltige Entwicklung Digitalisierung und Finanzen

 

Jutta Hill,
Sachkundige Einwohnerin, 
Ausschuss für Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit

 

Daniel Sellner, 32
 

“Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Daniel Sellner. Aufgewachsen bin ich in Schleswig-Holstein.

2016 habe ich die schöne Stadt Remscheid für mich entdeckt und seitdem lebe, arbeite und engagiere ich mich hier.

Als gelernter Sozialassistent mit dem Schwerpunkt Heilerziehung arbeite ich mit Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen. Dies bereitet mir große Freude.

Die Erfahrung in diesem Beruf hat mich gelehrt, dass Toleranz und Akzeptanz ein wichtiger Baustein für ein gesellschaftliches Miteinander ist.

Ich will daran mitwirken, Remscheid sozialer zu machen. Dazu gehört für mich auch, dass wir den sozialen Zusammenhalt stärken und die Bürger ernst nehmen. Ich werde mich dafür einsetzen, allen Bevölkerungsgruppen -und besonders Menschen mit schwierigen oder benachteiligenden Lebensbedingungen – gerecht zu werden, individuelle, familiäre und soziale Eigenressourcen zu stärken sowie Chancengleichheit zu fördern. Die vorhandenen Strukturen müssen sich zu einer integrierten kommunalen Infrastruktur weiterzuentwickeln, in der alle vor Ort engagierten Akteure zusammenarbeiten.”

Ich kandidiere für den Stimmbezirk Vieringhausen und für die Bezirksvertretung Alt-Remscheid.