Vor 1 ½ Jahren wandte sich die Mieterinitiative vom Hasenberg erstmals an die Öffentlichkeit. Anlass waren massive Mängel an den Wohngebäuden in der Emil-Nohl-Straße, am Schneppendahler Weg und Am Lenneperhof – sowie nicht nachvollziehbare Nebenkostenabrechnungen.

Zwischenzeitlich wechselte die Hausverwaltung von „Velero“ zu „Balandro“. Die verantwortlichen Personen und die Probleme blieben die gleichen. Zwar reagierten Stadt und Politik zunächst auf den öffentlichen Druck und es wurden erste Verbesserungen in Aussicht gestellt, doch spätestens mit dem Wechsel zu Beginn dieses Jahres kam der Prozess ins Stocken. Seither sind die Fortschritte zum Erliegen gekommen. Die betroffenen Mieter sehen sich erneut mit alten wie neuen Problemen allein gelassen.
Die Stadt erklärt, keine weiteren Handlungsmöglichkeiten zu sehen – viele Menschen fühlen sich im Stich gelassen.
In diesem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 11.09.2025:

1. Welche Kenntnisse hat die Stadtverwaltung über die baulichen Mängel sowie die konstanten Probleme der Mieter in den Wohnanlagen Emil-Nohl-Straße, Schneppendahler Weg und Am Lenneperhof?
2. Welche rechtlichen oder ordnungsbehördlichen Maßnahmen wurden bisher seitens der Stadt gegen Eigentümer bzw. Verwalter wegen Vernachlässigung der Vermieterpflichten eingeleitet?
o Welche Möglichkeiten gibt es, die Mieter konkret zu unterstützen?
o Welche Art der Unterstützung gab es seitens der Stadt bei Problemen in denselben Objekten etwa eineinhalb Jahre zuvor?
3. Wird geprüft, ob bei fortbestehenden Mängeln das Wohnungsaufsichtsgesetz NRW konsequenter angewendet und ggf. Ersatzvornahmen oder Bußgeldverfahren eingeleitet werden? 
4.. Hat die Stadt Remscheid Wohnungen oder Unterkünfte in den genannten Mietshäusern selbst oder über andere Organisationen angemietet?
o Falls ja: Wie viele Wohnungen sind es, wann wurden sie angemietet und wie bewertet die Verwaltung deren Zustand?

22-08-2025