Anfrage zur Sitzung des Ausschusses für Sport und Freizeit am 29. September 2026 und zur Sitzung des Rates am 8. Oktober 2026

Das Röntgenstadion wurde im Juni 2026 vollständig gesperrt. Die Verwaltung begründete diesen Schritt mit Sicherheitsmängeln und einem wirtschaftlich nicht mehr vertretbaren Aufwand für die Verkehrssicherung. Eine konkrete Darstellung der Schäden und der Kosten möglicher Sicherungsmaßnahmen wurde bislang nicht vorgelegt.

Nach dem von Oberbürgermeister Wolf vorgestellten Zeitplan soll der endgültige Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan für das Outlet im Sommer 2027 erfolgen. Eine Baugenehmigung liegt nicht vor.

In diesem Zusammenhang bitten wir um die schriftliche Beantwortung folgender Fragen:

  1. Welche konkreten Schäden und Sicherheitsmängel liegen im Röntgenstadion vor und aus welchen Gründen schließen diese einen Spiel- und Trainingsbetrieb vollständig aus?
  2. Welche Maßnahmen wären erforderlich, um vorübergehend wieder einen Spiel- und Trainingsbetrieb im Röntgenstadion zu ermöglichen?
  3. Mit welchen Kosten wären diese Maßnahmen verbunden?
  4. Welche Möglichkeiten hat die Verwaltung geprüft, um den Spiel- und Trainingsbetrieb bis zur tatsächlichen Inanspruchnahme des Geländes aufrechtzuerhalten?

Begründung:
Die vollständige Sperrung des Röntgenstadions stellt die betroffenen Vereine vor erhebliche Schwierigkeiten. Bis zur tatsächlichen Inanspruchnahme des Geländes wird noch einige Zeit vergehen. Daher sollte geprüft werden, ob mit vertretbarem Aufwand zumindest eine vorübergehende Wiederaufnahme des Spiel- und Trainingsbetriebs ermöglicht werden kann.
Die erbetene Darstellung soll eine sachliche Bewertung ermöglichen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine weitere Nutzung des Röntgenstadions möglich ist.      

28-08-2026